BIFIE veranstaltete Symposium zum Nationalen Bildungsbericht Österreich 2015

Datum: 
Donnerstag, 30. Juni 2016

Am 27. Juni 2016 veranstaltete das Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation & Entwicklung des österreichischen Schulwesens (BIFIE) ein Symposium zum im Mai 2016 veröffentlichten Nationalen Bildungsbericht Österreich 2015. In den Räumlichkeiten der Diplomatischen Akademie Wien präsentierten Herausgeberinnen und Herausgeber sowie Autorinnen und Autoren einem bildungsinteressierten Publikum die im NBB 2015 publizierten Forschungsergebnisse.

Nach der feierlichen Begrüßung durch BIFIE-Direktorin Claudia Schreiner und einem Überblick zu den in Band 1 des NBB 2015 dargestellten Bildungsindikatoren lag der Schwerpunkt des Symposiums auf den in Band 2 publizierten Kapiteln.

Dr. Claudia Schreiner (© Martin Schreiner)Die enge Kooperation zwischen dem BIFIE und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an österreichischen Forschungsinstituten spiegelte sich  in den wissenschaftlichen Vorträgen wider. Die vorgestellten Expertisen führender österreichischer Bildungswissenschaftlerinnen und Bildungswissenschaftler legten dabei den Fokus auf zentrale Entwicklungsthemen und Problemfelder des Schulwesens.

Vorträge zeigen Brennpunkte des Bildungssystems auf

David Wohlhart (KPH Graz) startete die Vortragsreihe des Symposiums mit einem Blick auf "Die österreichische Volksschule". Elfriede Schmidinger (LSI i. R.) folgte mit einer Abhandlung über die "Leistungsbeurteilung unter Berücksichtigung ihrer formativen Funktion", bevor Mario Steiner (IHS) seine Expertise über die Problemstellung "Früher Bildungsabbruch – Neue Erkenntnisse zu Ausmaß und Ursachen" erläuterte.

© Martin SchreinerIm Mittelpunkt des Vortrags von Michael Schratz (Universität Innsbruck) stand die Thematik "Schulleitung im Wandel: Anforderungen an eine ergebnisorientierte Führungskultur", während im Anschluss daran Herbert Altrichter (Universität Linz) den wissenschaftlichen Schwerpunkt auf die Fragestellung "Schulautonomie oder die Verteilung von Entscheidungsrechten und Verantwortung im Schulsystem" richtete.

Mit einem Vortrag von Lorenz Lassnigg (IHS) unter dem Titel "Ein pragmatischer Zugang zu einer Policy-Analyse: Bildungsfinanzierung als Governance-Problem in Österreich" und einer von Ferdinand Eder (Universität Salzburg, i. R.) stellvertretend für die Herausgeberinnen und Herausgeber von Band 2 verfassten Zusammenschau endete die Vortragsreihe des Symposiums.

© Martin SchreinerBei der abschließenden Podiumsdiskussion stellten sich Michael Bruneforth (BIFIE), Ferdinand Eder (Universität Salzburg), Konrad Krainer (Universität Klagenfurt), Andrea Seel (KPH Graz) und Christiane Spiel (Universität Wien) als Herausgeberinnen und Herausgeber von Band 2 des NBB 2015 den Fragen des interessierten Publikums und der anwesenden Medienvertreter.

TIPP: Alle Informationen zum Nationalen Bildungsbericht Österreich 2015 und den beim Symposium diskutierten Themen sind unter www.bifie.at/nbb2015 verfügbar.
 

Fotos: © Martin Schreiner