Informelle Kompetenzmessung (IKM)

Bei der Informellen Kompetenzmessung (IKM) handelt es sich um ein kostenloses und freiwilliges Selbstevaluierungstool, das vom BIFIE allen Schulen angeboten wird.

Was ist die IKM?

Die IKM ist ein Instrument, mit dem Lehrer/innen den Lernstand ihrer Schüler/innen ermitteln können. Die IKM wird für verschiedene Kompetenzbereiche bzw. Fächer angeboten.

Jedes Jahr stehen neue Aufgabenpakete für den Einsatz am Ende der 3. Schulstufe (Volksschule) bzw. am Ende der 6., 7. und 8. Schulstufe (Sekundarstufe 1) zur Verfügung. Dieselben Aufgabenpakete können auch zu Beginn der nächsten Schulstufe eingesetzt werden.

Für die Sekundarstufe 2 sind Aufgabenpakete für den Einsatz zu Beginn der 9. Schulstufe im Sinne einer Eingangsmessung vorgesehen.

Wozu dient die IKM?

Mit der IKM verfolgen wir das Ziel, alle Lehrer/innen bei der Verankerung der Standards im Unterricht bestmöglich zu unterstützen. Die IKM bietet interessierten Lehrpersonen Auskunft über den Lernstand auf Gruppen- und Individualebene in Bezug auf die in den Bildungsstandards formulierten Lernergebnisse, die sogenannten Can-do-Statements.

Den Lehrerinnen und Lehrern wird damit ein Instrument in die Hand gegeben, das eine Orientierung bei der Planung und Gestaltung des Unterrichts bietet. Darüber hinaus liefern die Individualrückmeldungen einerseits Aufschluss über bereits erworbene Kompetenzen und unterstützen die Lehrpersonen andererseits bei der Ermittlung des individuellen Förderbedarfs.

Im Sinne des Grundgedankens der IKM als ein Selbstevaluierungsinstrument ist es ausschließlich der betreffenden Lehrperson möglich, die Ergebnisse der IKM einzelnen Schülerinnen und Schülern zuzuordnen.

Wichtiger Hinweis:

Die IKM ist ein Instrument, mit dem der Lernstand von Schülerinnen und Schülern evaluiert werden kann und das bei der Ermittlung des Förderbedarfs unterstützt. Die IKM ist kein Instrument zur Leistungsfeststellung.


Itementwicklung und Pilotierungen

Die Beispiele in den IKM-Aufgabenpaketen werden jährlich erneuert. Im Rahmen von jährlich stattfindenden Pilotierungen mit Schülerinnen und Schülern werden neu entwickelte Aufgaben auf ihre Eignung für den späteren Einsatz hin überprüft.

Die Zusammenarbeit mit Lehrerinnen und Lehrern aus der Schulpraxis sowie mit Pädagogischen Hochschulen und Universitäten sind wesentliche Bestandteile des fortlaufenden Entwicklungsprozesses der IKM.

 

Das BIFIE informiert alle Schulen in regelmäßigen Abständen über das aktuelle Angebot der IKM und stellt den Schulleiterinnen und Schulleitern Zugangsdaten zur Verfügung.