Dieses Diagnoseinstrument wird in Kooperation mit der Universität Wien und Arbeitsgruppen von Praktikerinnen und Praktikern erstellt. Es ist als Selbstevaluierungstool konzipiert und besteht aus Aufgabensammlungen, die analog zu den Standardüberprüfungen gestaltet und wissenschaftlich validiert und geeicht sind. Damit wird Lehrerinnen und Lehrern ermöglicht, den bis dato erreichten Leistungsstand ihrer Schüler/innen im Bezug auf die in den Standards formulierten Zielkompetenzen differenziert nach Kompetenzbereichen festzustellen. Die Ergebnisse daraus bieten den Lehrerinnen und Lehrern eine Grundlage, um im Unterricht gezielt und rechtzeitig nachsteuern zu können und etwaige notwendige Maßnahmen der Individualisierung zu setzen.
Beginnend mit Frühjahr 2010 steht die IKM für die 3. und 7.Schulstufe in Mathematik bzw. Deutsch jeweils für ungefähr fünf Wochen im Mai/Juni bzw. im September/Oktober jedes Schuljahres zur Verfügung. Für die 3. Schulstufe geschieht dies in gedruckter Form, für die 7. Schulstufe als Online-Version.
Damit sichergestellt ist, dass nur Lehrer/innen Zugang zu diesem Selbstevaluierungstool haben, muss der erste Schritt des Anmeldeverfahrens über die Direktion erfolgen. Ein diesbezügliches Informationsmail ergeht rechtzeitig vor Beginn des jeweiligen Zeitfensters an die Direktionen.
Die Entwicklung der Diagnoseinstrumente für die 6. und 7. Schulstufe in Englisch erfolgt am Language Testing Centre (LTC) der Universität Klagenfurt. Sie sind analog zu den Standardüberprüfungen gestaltet und wissenschaftlich validiert und geeicht. Damit wird Lehrer/innen ermöglicht, den bis dato erreichten Leistungsstand ihrer Schüler/innen im Bezug auf die in den Standards formulierten Zielkompetenzen differenziert nach Kompetenzbereichen festzustellen. Die Ergebnisse daraus bieten den Lehrer/innen eine Grundlage, um im Unterricht gezielt und rechtzeitig nachsteuern zu können und etwaige notwendige Maßnahmen der Individualisierung zu setzen. Mit dem als erstes fertig gestellten Modul „reading“ werden dem/ der Lehrenden Diagnosehefte zu je 20 Items, welche die gesamte Bandbreite der Lesestrategien der Standardsüberprüfung E8 beinhalten, in zwei Schwierigkeitsstufen zur Verfügung gestellt. Die Durchführung der Arbeit mit den Diagnoseinstrumenten kann online – mit Auswertung online – erfolgen, oder der/die Lehrende druckt das Diagnoseheft als PDF-Dokument aus, vervielfältigt es und verwendet es „pencil and paper“ in der Klasse, wobei die Auswertungsarbeit natürlich händisch erfolgen muss. In jedem Fall beträgt der Zeitaufwand eine Unterrichtseinheit. Auch das derzeit in Entwicklung stehende Modul „listening“ wird analog zu „reading“ online mit der Möglichkeit zu Download und Ausdruck zur Verfügung gestellt werden.
Die Diagnosematerialien werden den Lehrenden schrittweise online zur Verfügung gestellt:
Der Internet-Diagnosebogen Mathematik, 7. Schulstufe (BID M7) verfolgt das Ziel, in benutzerfreundlicher Weise Lehrer/innen und Schüler/innen Rückmeldung zu geben, wo individuelle und klassen- bzw. leistungsgruppenbezogene Stärken und Schwächen in Bezug auf nachhaltige mathematische Kompetenzen liegen.
Grundlage ist dabei das österreichische Kompetenzmodell zu den Bildungsstandards Mathematik.