TIMSS (Trends in International Mathematics and Science Study) misst die Mathematik- und Naturwissenschaftskompetenz in der 4. Schulstufe. 1995 war TIMSS der erste große internationale Schülerleistungsvergleich mit Beteiligung Österreichs. Damals schnitten die österreichischen Schüler/innen ausgezeichnet ab und platzierten sich hinter den fernöstlichen Staaten im Spitzenfeld. An den anschließenden Untersuchungen 1999 und 2003 nahm Österreich allerdings nicht teil – erst bei der Erhebung im Jahr 2007 wurden die österreichischen Schüler/innen wieder getestet. In Österreich absolvierten dazu 4.859 Schüler/innen den Test, weltweit waren es in 36 Ländern aller Kontinente rund 144.000 Schüler/innen in der 4. Schulstufe. Zusätzlich wurden Lehrer/innen und Schulleiter/innen zu den Rahmenbedingungen des Unterrichts befragt.
Für die Gesamtkonzeption der Studie, die Testhefte und die Fragebögen zeichnet die Forschungsgemeinschaft IEA verantwortlich (International Association for the Evaluation of Educational Achievement), die seit mehr als vier Jahrzehnten Studien zum Vergleich von Schülerleistungen durchführt.
TIMSS (Mathematik & Naturwissenschaft) bildet zusammen mit PIRLS (Lesestudie – Progress in International Reading Literacy Study) das IEA-Grundschulmonitoring bei den 9-/10-Jährigen. Dies ergänzt das OECD-Programm PISA, das die Lese-, Mathematik- und Naturwissenschaftskompetenz bei 15-/16-Jährigen erfasst. Für die nationale Umsetzung von TIMSS ist das BIFIE verantwortlich.
BIFIE Salzburg
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