PIRLS 2016

By 27. März 2017SYSTEM SCHULE, PIRLS

PIRLS 2016

Nach 2006 und 2011 beteiligte sich Österreich 2016 zum dritten Mal an der internationalen Schülerleistungsstudie PIRLS (Progress in International Reading Literacy Study). Dabei wurde die Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern am Ende der Grundschulzeit (4. Schulstufe) weltweit erhoben.

Der PIRLS-Haupttest 2016 fand in Österreich von 4. April bis 13. Mai statt. Für die Teilnahme am Haupttest wurden in jedem Land ca. 4500 Schüler/innen aus 150 Schulen ausgewählt. Weltweit haben somit etwa 319.000 Schülerinnen und Schüler und 15.000 Lehrerinnen und Lehrer in 11.000 Schulen in 50 Ländern an der Studie teilgenommen.

Ein Feldtest zu PIRLS 2016 wurde im Frühjahr 2015 erfolgreich durchgeführt. Beim Feldtest wurden sämtliche Testaufgaben und Fragebögen sowie der Untersuchungsablauf für den Haupttest erprobt.

Ziel von PIRLS ist nicht nur die Erhebung der Lesekompetenz, sondern auch die Erhebung von Hintergrundinformationen, von denen angenommen wird, dass sie mit der Lesekompetenz in Verbindung stehen (z. B. sozialer Hintergrund, Lesegewohnheiten, Unterrichtsstrategien, schulisches Umfeld etc.). Diese Hintergrundinformationen werden anhand von Fragebögen erhoben, die die Schüler/innen selbst, deren Lehrpersonen und Eltern sowie die Schulleitungen bearbeiten.

Die international vergleichende Berichterstattung zur Lesekompetenz durch PIRLS ist ein zentrales Instrument des Bildungsmonitorings in Österreich. Durch PIRLS 2016 kann die Entwicklung der Lesekompetenz der letzten Dekade aufgezeigt und international eingeordnet werden.

Die ersten Ergebnisse zu PIRLS 2016 werden am 5. Dezember 2017 veröffentlicht. Der österreichische Bericht wird folgende Themen enthalten:

  • Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler auf der 4. Schulstufe im internationalen Vergleich
  • Leistungsstarke und leistungsschwache Leser/innen im Ländervergleich
  • Lesen: Leistungsunterschiede zwischen Mädchen und Buben
  • Lesekompetenz der Kinder mit und ohne Migrationshintergrund
  • Trendvergleiche in Lesen: Veränderung zwischen 2006, 2011 und 2016 im internationalen Vergleich
  • Umfassende Analyse der Lesekompetenz im Zusammenhang mit individuellen, familiären und schulischen Kontextfaktoren

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