Evaluations- und Begleitforschung

Wichtige bildungspolitische Reformen werden begleitet, die durchgeführten Maßnahmen evaluiert und notwendige Konsequenzen daraus abgeleitet. Damit verfügt einerseits die Bildungspolitik über die notwendigen Grundlagen für Entscheidungen, andererseits werden Daten und Zwischenergebnisse für laufende Feinsteuerungen von Innovationsmaßnahmen der Projektverantwortlichen generiert.

Evaluation

Der Aufgabenbereich der wissenschaftlichen Evaluation von bildungspolitischen Reformmaßnahmen ist vor allem dadurch gekennzeichnet, dass Untersuchungen geplant und durchgeführt werden, die es ermöglichen sollen, über die Überführung von Modellversuchen in die allgemeine Praxis zu entscheiden. Ziel dieser Untersuchungen ist es, Daten und Informationen zu generieren, um Erfolge und Misserfolge, Stärken und Schwächen von Schul- und Modellversuchen beurteilen zu können. Auf diese Weise sollte es ermöglicht werden, datengestützt über die Einführung von Neuerungen im Bildungswesen zu entscheiden, oder aber gezielte Veränderungen an den Modellversuchen vorzunehmen.

Begleitforschung

Im Aufgabenbereich Begleitforschung geht es primär darum, aktuelle Entwicklungen, Reforminitiativen und Implementationsprozesse bildungspolitischer Neuerungen wissenschaftlich zu begleiten, Stärken und Schwächen der Umsetzungsprozesse zu identifizieren und an die verantwortlichen Projektbetreiber rückzumelden.

Ziel dieser Art der Forschung ist es, Steuerungswissen zu generieren, das die Projektverantwortlichen in die Lage versetzt, den Implementationsprozess zu optimieren, d. h. Probleme der Umsetzung zu vermeiden bzw. auszubessern, und dadurch die Wirkungen der Reforminitiativen in der Praxis zu verbessern.