PISA 2018: Informationen zur Durchführung des Feldtests im Frühjahr 2017

Datum: 
Dienstag, 31. Januar 2017

Von 20. April bis 26. Mai 2017 findet in Österreich der Feldtest zu PISA 2018 statt. Dabei werden alle Testaufgaben sowie der gesamte Untersuchungsablauf für den Haupttest von PISA erprobt. Die Daten aus dem Feldtest werden ausschließlich genutzt, um die Testaufgaben und Fragebogenitems für den Haupttest im Frühjahr 2018 statistisch zu evaluieren (z. B. hinsichtlich Schwierigkeit und Trennschärfe). Auf Basis dieser Itemanalysen werden jene Testaufgaben und Fragebogenitems ausgewählt, die im Haupttest eingesetzt werden. Analysen und Interpretationen des Leistungsniveaus der Schüler/innen oder ein Vergleich der Mittelwerte über die Teilnehmerländer hinweg sind mit den Feldtestdaten nicht möglich.

Bei PISA 2018 wird die Lesekompetenz schwerpunktmäßig erfasst. Mathematik und Naturwissenschaft bilden die Nebendomänen. Der Test dauert für die Schüler/innen inklusive Pausen etwa 3,5 bis 4 Stunden (2 Stunden für die Bearbeitung der Testaufgaben und etwa 50 Minuten für die Beantwortung des Fragebogens). Wie bereits bei PISA 2015 werden diese Kompetenzen der Jugendlichen ausschließlich computerbasiert erhoben.

Vorbereitung und Durchführung des PISA-Tests wurden so konzipiert, dass der Aufwand für die beteiligten Schulen möglichst gering ist. Als Kontaktperson zwischen der Schule und dem BIFIE ernennt jede Schule eine Schulkoordinatorin/einen Schulkoordinator. Der Test wird von externen Testleiterinnen und Testleitern durchgeführt, die vom BIFIE ausgebildet werden und mit allen notwendigen Unterlagen zum vereinbarten Testtermin an die Schule kommen.

In jedem Teilnehmerland werden Schüler/innen getestet, die zum Erhebungszeitpunkt zwischen 15 Jahre und 3 Monate, und 16 Jahre und 2 Monate alt sind. In jedem Land wird dazu – in Abhängigkeit vom Testfenster – die Altersdefinition der zu testenden Schüler/innen festgelegt. In Österreich müssen anhand dieser internationalen Vorgaben im Feldtest Schüler/innen des Jahrgangs 2001 getestet werden. Dabei wird eine Zufallsstichprobe von etwa 2200 Schülerinnen und Schülern aus etwa 45 Schulen aller Schulsparten gezogen. Pro Schule werden maximal 53 Schüler/innen ausgewählt.

Der Feldtest umfasst die Schulsparten allgemeinbildende Pflichtschulen – APS (NMS/Hauptschulen, Polytechnische Schulen, Sonderschulen*), allgemeinbildende höhere Schulen – AHS (Gymnasium, RG, ORG, Schulen mit eigenem Statut), berufsbildende mittlere Schulen – BMS (Fachschulen, Handelsschulen etc.), berufsbildende höhere Schulen – BHS (HTL, HAK, HBLA etc.), berufsbildende Pflichtschulen (Berufsschulen) sowie Bildungsanstalten für Elementar- und Sozialpädagogik.

* Für Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf gibt es eine verkürzte und einfachere Test- und Fragebogenversion.