Im Mittelpunkt des Teilprojekts „Kompetenzentwicklung und Bildungsverläufe“ steht die Fragestellung, ob und inwieweit sich fachliche und überfachliche Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in den Schulen des Modellprojekts anders entwickeln und Schulkarrieren anders verlaufen als in konventionellen Schulen. Daneben sollen Stärken und Schwächen unterschiedlicher Modellvarianten in den Bundesländern im Hinblick auf die vermittelten Kompetenzen untersucht werden. Der Miterhebung wichtiger Kontextbedingungen (Faktoren der Region, der Schule, der Klasse, des Unterrichts) und Lernvoraussetzungen der Schüler kommt dabei besondere Bedeutung zu, um konkurrierende bzw. sich ergänzende Erklärungsansätze zur Kompetenzentwicklung verfolgen zu können.
Wie im vorgehenden Schuljahr werden an den neu hinzukommenden NMS die Eingangserhebungen bei den Schüler/innen des ersten Jahrgangs durchgeführt. Dies folgt dem mit dem wissenschaftlichen Beirat abgestimmten und vom BMUKK genehmigten Evaluationsplan NMS.
Wie im vorgehenden Schuljahr werden an den neu hinzukommenden NMS die Vergleichsgruppenerhebungen bei den Schüler/innen der 8. Schulstufe durchgeführt. Es handelt sich dabei um die letzte Kohorte an den neuen NMS-Standorten, die noch im Regelsystem unterrichtet wurden und die daher als Vergleichsgruppe für die Erfassung möglicher Veränderungen herangezogen werden kann. Dies folgt dem mit dem wissenschaftlichen Beirat abgestimmten und vom BMUKK genehmigten Evaluationsplan NMS.