Konzepte und Materialien zur Verankerung des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen in Aus- und Fortbildung sowie im Unterricht

Zentrum: 
Zentrum Wien

Der Gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen (GERS) ist das zu Grunde liegende Kompetenzmodell für  zahlreiche Bereiche des Fremdsprachenlernens und -lehrens, international und in Österreich, u. a. für die aktuellen  Lehrpläne, die Bildungsstandards und die Pilotierung der Standardisierten Reifeprüfung in den lebenden Fremdsprachen.

Ziel der in diesem Projekt geplanten Maßnahmen ist es, Grundlagen für die durchgängige Implementierung des GERS im Unterricht zu schaffen. Dies soll durch relevante Fortbildungskonzepte sowie durch informative und praxisorientierte Materialien für Lehrkräfte geschehen.

Die primäre Voraussetzung dafür ist die Aus -und Fortbildung von Trainer/innen und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die an Pädagogischen Hochschulen, Universitäten, Schulen oder anderen Institutionen entsprechende Lehr- und Fortbildungsveranstaltungen durchführen können, u. a. um weitere Aus- und Fortbildner zu qualifizieren. Vorgesehen ist daher die Konzeption eines max. dreisemestrigen, modularen „Train-the-Trainer“-Lehrgangs mit dem Titel: „Der GERS in seiner Bedeutung für den Unterricht und die Aus- und Fortbildung im Fremdsprachenunterricht, Grundlagen und Praxis mit Bezug auf Lehrpläne, Unterrichtsgestaltung und Bildungsstandards“.

Als zweite Maßnahme wird eine Handreichung gestaltet, die  Lehrkräften die Bedeutung des GERS für ihr methodisches und didaktisches Tun erläutern und modellhaft Anwendungen des GERS im Unterrichtsgeschehen skizziert. Diese Handreichung richtet sich an Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II aller lebenden Fremdsprachen.

Die Durchführung erfolgt in Kooperation mit dem Österreichischen Sprachen-Kompetenz-Zentrum.

Projektleiter/in: 
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