Diese Diagnoseinstrumente werden Lehrer/innen ermöglichen, den bis dato erreichten Leistungsstand ihrer Schüler/innen in den Teilkompetenzen Hören, Lesen, Schreiben und Sprechen auf der 6. und 7. Schulstufe im Bezug auf die in den Standards formulierten Zielkompetenzen präzise und differenziert festzustellen. Da diese Diagnoseinstrumente als Selbstevaluierungstools konzipiert sind, erhalten Lehrer/innen Anleitungen zur Beurteilung der Leistungen ihrer Schüler/innen und zur Interpretation der erzielten Ergebnisse. Darüber hinaus stellen wir im Rahmen dieses Projekts Lehrer/innen Empfehlungen zur Material- und weiteren Unterrichtsgestaltung zur Verfügung, die auf die Ergebnisse in ihrer Gruppe abgestimmt sind. Eine treffsichere Diagnose, wie weit die Schüler/innen einer Gruppe die in den Standards formulierten anzustrebenden Lernergebnisse bereits erzielen, ergänzt durch methodisch-didaktische Anregungen, erlaubt es Lehrer/innen, im Unterricht gezielt und rechtzeitig nachzusteuern und etwaige notwendige Maßnahmen der Individualisierung zu setzen.
Vor einer flächendeckenden Verankerung der Diagnoseinstrumente im Unterricht (elektronische Verbreitung, Maßnahmen der Lehrerfortbildung,) werden die Tools in ausgewählten Schulen pilotiert. Ziel dieser Erprobung ist es, die Verlässlichkeit und Anwendbarkeit der Instrumente zu optimieren, aber auch auszuloten, was Praktiker/innen an Unterstützung brauchen, um sie eigenständig und wirksam einzusetzen.